Die Rötungen kommen ohne erkennbaren Auslöser. Der Teint ist fahl, mal treten kleine Pickel auf oder die Poren verstopfen. Auch wir (pflegeaffinen) Mitglieder der 48grams-Blogredaktion fragen uns dann: Warum ist das so? Genau hier kommt ein gemeiner Begriff ins Spiel: Silent Inflammation. So werden Entzündungsprozesse bezeichnet, die nicht sofort auffallen, die die Haut aber sichtbar unter Stress setzen.
Warum gerade die Gesichtshaut so schnell reagiert
Unsere Gesichtshaut ist Tag für Tag einer Vielzahl von Belastungen ausgesetzt. UV-Strahlung, Feinstaub, Ozon, Temperaturschwankungen! Das ist eine Menge – und bleibt – trotz bester Pflege – nicht immer ohne Schaden. Silent Inflammation entsteht, wenn das Immunsystem dauerhaft in Alarmbereitschaft ist. Äußerlich wirkt die Haut vielleicht „okay“, im Inneren sorgen jedoch Mini-Entzündungen für Aufruhr. Diese sind zwar selten schmerzhaft, aber sie fordern einen Tribut. Denn irgendwann erscheinen doch Pickelchen und Rötungen. Schlimmstenfalls wird Akne daraus. Ganz gleich in welchem Alter.
Unmerklich und doch entzündet
In einer dauer-gestressten (Gesichts-)Haut werden Botenstoffe freigesetzt, die eigentlich der Abwehr dienen. Diese sogenannten „proinflammatorischen Zytokine“ (was für eine „wilde“ Bezeichnung) greifen langfristig genau die Strukturen an, die für ein jugendliches Hautbild wichtig sind, u. a. Kollagen und Elastin. Die Folgen beginnen schleichend, schließlich lässt die Regenerationsfähigkeit nach.
Ernährung, Umwelt, Pflege
Was bislang zu wenige wissen: Ein wesentlicher Treiber stiller Entzündungen ist Ernährung. Alles, was reich an Zucker ist oder der Kategorie der stark verarbeiteten Lebensmittel angehört, wirkt sich auf das Gewebe aus. Messbar. Gleichzeitig tritt ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren oder antioxidativen Pflanzenstoffen auf – also den echten Entzündungsgegnern. Kommen noch Feinstaubpartikel und UV-Strahlung hinzu, verstärken sich diese Abläufe zusätzlich. Sogar falsche Pflege spielt dann eine Rolle. Zu häufige Peelings, aggressive Tenside oder das (unreflektierte) Schichten von Wirkstoffen (Layering genannt) schädigen die Hautbarriere.
Beruhigen statt reizen
Der wichtigste Schritt gegen Silent Inflammation? Statt die Haut weiter zu stimulieren, braucht es Beruhigung und Regulation. Das heißt, die Pflege besteht aus antioxidativen Inhaltsstoffen. Öle spielen hier eine zentrale Rolle – vorausgesetzt, sie sind biologisch aktiv und nicht rein okklusiv (zu Deutsch: die Gesichtshaut versiegelnd). Genau hier setzt zum Beispiel Tamanu an. Das sogenannte „Grüne Gold des Pazifiks“ wird traditionell bei Hautentzündungen empfohlen. Bei 48grams gibt es reines Tamanu unter dem Namen „Liquid Jade”. Ein Öl, das sich explizit auch für junge Haut eignet – gerade bei Akne, hormonell bedingten Hautproblemen und Mitessern.
Jeden Tag schöne Haut
Eine Silent Inflammation wird niemals über Nacht verschwinden. Aber sie lässt sich bestens bekämpfen. Mit Geduld, einer gesünderen Lebensweise und einer angepassten Gesichtspflege. Wir bei 48grams sagen immer: Gute Haut entsteht nicht durch immer neue Reize, sondern durch Stabilität. Wer das früh versteht, wird viele Hautprobleme verhindern. Bevor sie möglicherweise chronisch werden. Und das kann doch niemand wollen.

