Die größten Beauty-Mythen enttarnt

Die größten Beauty-Mythen enttarnt

Wir sind alle schon drauf reingefallen. Wenn es um Mythen zum Thema Hautpflege geht, können Fehlinformationen und Gerüchte oft teuer oder sogar schädlich enden.

Wir haben für Euch eine Liste der größten Beauty-Mythen zusammengestellt, damit Euer Portemonnaie und Eure Haut demnächst verschont bleiben.

 

1. Fettige Haut benötigt keine feuchtigkeitsspendenden Produkte

Es ist verständlich, dass Leute mit fettiger Haut darauf schließen, dass feuchtigkeitsspendende Produkte eher konterproduktiv wirken.

Diese Aussage ist allerdings absolut falsch!

Um das zu verstehen, muss man zunächst wissen, dass Feuchtigkeit und Öl zwei komplett verschiedene Dinge sind.

Das Öl in unserer Haut ist dazu gedacht, die darunter liegende Feuchtigkeit einzuschließen. Ohne Feuchtigkeit fällt es der Haut schwer, die natürliche Haut- Barriere und Regeneration aufrecht zu erhalten. Das provoziert Unreinheiten und beschleunigt die Hautalterung. Um einen zusätzlich öligen Teint zu vermeiden, greife am besten zu einer Feuchtigkeitscreme – oder Maske – die speziell für fettige oder Mischhaut gedacht ist und nicht nachfettet.

 

2. Sonnencreme nur im Sommer

„Die Sonne scheint, vergiss nicht Dich einzucremen!” Das ist ein Satz, den wir im Familienurlaub nur zu oft von unseren Eltern gehört haben.

Eine der wahrscheinlich schädlichsten Mythen.

Man will es nicht hören, allerdings sollte man sich das Gesicht täglich, auch wenn man das Haus nicht verlässt mit einem Sonnenschutzfaktor (kurz SPF) von 50 eincremen. Aber warum? Fakt ist, dass die Sonne jeden Tag am Himmel steht - außer man wohnt vielleicht in Norwegen – und verschiedene Wetterbedingungen, wie ein bewölkter Himmel, können die schädlichen UV-Strahlen sogar noch verstärken.

Die Schädigung der Haut durch Sonneneinstrahlung ist Grund Nr.1 für Hautkrebs und den sichtbaren Alterungsprozess.

Also cremt Euch ein oder verwendet andere Produkte, die Euch mit genügend SPF versorgen und vergesst nicht dies im Laufe des Tages zu wiederholen.

 

3. Das Gesicht ist nur sauber, wenn es nach dem Waschen quietscht

Den meisten Menschen ist sicher schon aufgefallen, dass sich das Gesicht in vielen Punkten von einem Auto unterscheidet. Wenn man nach der Wäsche mit den Fingern am Auto entlangfährt, macht es häufig ein quietschendes Geräusch. Dies bedeutet, dass der Lack frei von jeglichen Fetten, Staub und Dreck ist. Wenn das Gleiche allerdings beim Gesicht passiert, kann das bedeuten, dass man es ein wenig übertrieben hat. Ja, den Dreck, Make-up, die restliche Sonnencreme und überschüssiges Fett, sollte man loswerden, achtet dabei aber bitte darauf, dass ihr die natürliche Hautbarriere durch aggressive Reiniger oder Peelings nicht zerstört.

Fazit: Die richtige Balance ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die Kombination von zum Beispiel einem sanften Make-up Entferner oder Mizellenwasser und einem milden Reinigungsgel reicht aus, um dein Gesicht zu säubern und es auf Deine restliche Pflegeroutine vorzubereiten.

 

4. Akne aus mangelnder Hygiene

Unreinheiten und Akne sind wahre Geschöpfe der Hölle und unnötige Kommentare und Gerüchte ihre besten Freunde.

Ja, Unreinheiten können durch das regelmäßige Reinigen und Pflegen der Haut behandelt werden, aber die häufigsten Gründe, aus denen Pickel, Akne, große Poren und Mitesser, entstehen, sind:

Genetische Veranlagung, ein unausgeglichener Hormonhaushalt, Stress und schlechte Ernährung.

Also lasst Dich nicht unterkriegen und von den Meinungen anderer negativ beeinflussen. Wichtig ist nur was Du von Dir denkst!

 

5. Je mehr, desto besser!

Heutzutage werden einem von allen Seiten Beauty Produkte angedreht. „Benutze dies, um Deine Falten loszuwerden, benutze das für porenfreie Haut.“ Man hört es von überall. Aber oft überfordern wir unsere Haut damit. Wichtig ist es, dass du die richtigen Produkte findest, passend für Deine Haut.

Für manche reicht Gesichtsreinigung und Feuchtigkeitscreme aus, andere Leute benötigen noch ein paar Zwischenschritte.

Probiere Dich aus und schau, was für Dich funktioniert.

Hoffentlich konnten wir Dich mit diesem Artikel vor zukünftigen Fehlkäufen und Hautdesastern bewahren und Du bist dem Ziel, Deine Haut besser zu verstehen, einen Schritt nähergekommen.

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