Sonnenschutz – mehr als eine Schönheitsfrage

Sonnenschutz – mehr als eine Schönheitsfrage

 

Aus der beliebten Reihe: Ein Blick in die Redaktion! Vor Kurzem haben wir einige Freundinnen im Büro zusammen geholt und – natürlich – über Hautpflege geklönt. Dabei wurden wir von einer Erkenntnis überrascht: Tatsächlich wussten einige unserer Mädels gar nicht, dass Sonnenschutz wirklich JEDEN Tag wichtig ist. Und das nicht nur im Sommerurlaub oder am Strand. „Wirklich auch im Winter? Und sogar, wenn es bewölkt ist?“ Diese beiden Fragen kamen häufiger – vor allem, als uns lieb war. Doch dieses Aha-Erlebnis hat nun auch den aktuellen Blog-Beitrag ausgelöst: Es gibt noch viele Unsicherheiten. Heute geht’s also darum, warum täglicher Sonnenschutz so entscheidend ist. Und was bitteschön der Unterschied zwischen SPF 30, SPF 50 und SPF 50+ ist.

Was wir alle beachten müssen

Die Sonne begleitet uns wirklich jeden Tag. Selbst dann, wenn sie sich hinter dunklen Wolkengebirgen versteckt. Ihre Strahlen erreichen den Boden trotzdem. Besonders die sogenannten UV-A-Strahlen sind allgegenwärtig. Und genau sie sind es, die unsere Haut schneller altern lassen, Falten vertiefen und Pigmentflecken fördern. Unschön … klar … aber UV-B-Strahlen sind noch schlimmer: Sie sind die Hauptursache für Sonnenbrand und das erhöhte Risiko für Hautkrebs.

Wer cremt, merkt den Unterschied

Wir haben im Blog-Team unsere Gewohnheiten einmal genau hinterfragt. Einige von uns Damen (nein, wir schreiben jetzt nicht mehr Mädels) tragen schon seit vielen Jahren jeden Morgen Sonnenschutz auf. Andere wiederum haben damit erst später begonnen. Das Gespräch hat uns also auch einen Fakt deutlich gemacht: Wer regelmäßig cremt, der merkt sehr schnell den Unterschied. Das Gewebe leidet den Tag weniger und wirkt abends damit nicht so müde. Ergo: Die Haut fühlt sich langfristig gesünder an. Nennen wir es, wie es ist: Sonnenschutz ist damit nicht nur ein Schutzschild, sondern ein hocheffektives Anti-Aging!

So selbstverständlich wie Zähneputzen

Dennoch: Aussagen wie „Aber ich will doch nicht immer so dick eingecremt sein, als würde ich am Strand liegen“ hören wir auch heute noch häufiger – obwohl sie längst überholt sind. Denn: Moderne Sonnenschutzprodukte sind eher leicht (sogar die Bio-Varianten – wie unsere Sun Protection Face Cream – zählen dazu) und kaum spürbar. Sie lassen sich problemlos in die morgendliche Pflege einbauen. Ganz ehrlich: Wer ein bisschen drauf achtet, wird das Auftragen des Sonnenschutzes bald als normalen Bestandteil der Routine ansehen. Es wird so selbstverständlich wie das Zähneputzen.

300 oder 500 Minuten – oder weniger

„Reicht irgendein SPF?“ Ja, diese Frage kam bei der Damenrunde auch. Sie stand stellvertretend für: Was bedeutet eigentlich SPF 30, 50 oder 50+? Hier lohnt sich ein genauer Blick: SPF steht für „Sun Protection Factor“ – also: Lichtschutzfaktor. Dieser Wert gibt an, wieviel länger die Haut unter Sonneneinstrahlung geschützt bleibt – verglichen mit ungeschützter Haut. Hier hilft ein Beispiel: Wer ohne Creme nach zehn Minuten rot wird, der kann mit SPF 30 theoretisch 30-mal länger in der Sonne bleiben. Mit SPF 50 wären es 500 Minuten – ebenfalls theoretisch. In der Praxis spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle: Schweiß, Reibung durch Kleidung oder zu dünnes Auftragen. All das kann die Sicherheit deutlich verringern.

Das kleine bisschen mehr …

Der entscheidende Faktor ist die Filterleistung: 30er SPF blockiert rund 97 Prozent der UV-B-Strahlen, SPF 50 schon 98 Prozent. Und SPF 50+ noch ein kleines bisschen mehr. Ja, der Unterschied in den konkreten Zahlen wirkt klein. Aber gerade für Menschen mit heller Haut ist dieses „kleine bisschen mehr“ entscheidend. Dasselbe gilt für Kinder und für alle, die schnell Pigmentflecken bekommen. Für den Alltag reicht übrigens SPF 30 oft aus – also für den Weg ins Büro oder für den (kurzen) Spaziergang in der Mittagspause. Wer aber viel draußen ist oder sehr empfindliche Haut hat, fährt mit SPF 50 oder 50+ deutlich besser.

Sonnenschutz ist eine Investition ins Leben

Am Ende geht es aber nicht um Zahlen. Es geht um das Bewusstsein. Sonnenschutz ist kein Urlaubsprodukt, das uns an Meer und Palmen erinnert. Es ist eine Investition in gesunde Haut – heute und in vielen Jahren. Und je früher wir ihn selbstverständlich nutzen, desto mehr profitieren wir davon.