Strahlend durch(s) Training: Die Bedeutung der Gesichtspflege für Sportlerinnen

Strahlend durch(s) Training: Die Bedeutung der Gesichtspflege für Sportlerinnen

Die Temperaturen schnellen in die Höhe, und unsere Sportlerinnen-Herzen schlagen schneller. Es ist wieder Zeit für Freiluftsport. Wir hier in der 48grams-Redaktion sind jedenfalls große Fans von Lauf- oder Trainingseinheiten, bei denen uns ein frischer Wind um die Nase weht. Und wir müssen keinesfalls frieren! Nach dieser kurzen Einführung darf aber eine Warnung auch nicht fehlen. Wenn jetzt also die Sportsaison für viele wieder so richtig beginnt, wollen wir auch darauf hinweisen: Die Pflege der Haut, vor allem der Gesichtshaut, ist extrem wichtig. Denn sowohl der Schweiß als auch die gesteigerte Blutzirkulation bringen nicht nur positive Aspekte mit sich. Aber mal von Anfang an…

 

Es gibt Schweiß, Baby

Schweiß ist ein natürlicher Bestandteil des Trainingsprozesses und dient dazu, den Körper zu kühlen und Giftstoffe auszuscheiden. Das wissen wir ja hoffentlich alle. Jedoch kann Schweiß auch die Poren verstopfen und zu Unreinheiten wie Pickeln und Akne führen. Insbesondere im Gesicht. Dort befinden sich viele Drüsen, die zur Überproduktion von Talg (also Öl) neigen. Das Ergebnis: Beim oder nach dem Sport vermischen sich Talg und Schweiß zu einer – nennen wir es – Deckschicht. Diese wiederum verschließt sowohl Drüsenausgänge als auch Poren. Das mögliche Ergebnis: Entzündungen, die sich als kleine Rötungen abbilden. Oder aber Pickel. Beides kann ja nun wohl niemand wollen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sportlerinnen nach dem Training ihr Gesicht gründlich reinigen. Aber bitte mit aller gebotenen Sanftheit (nicht rubbeln!) und einem milden Reinigungsschaum.

 

Gute Durchblutung = schöne Haut?

Ein weiterer Faktor, der die Gesichtshaut beeinflusst, ist die gesteigerte Blutzirkulation während der Sporteinheit. Wenn wir trainieren, erhöht sich die Durchblutung des Gewebes. Das Herz pumpt schneller, um den Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Dadurch wird die Haut gerötet und wärmer. Normalerweise ist dies kein Problem – doch das kann bei einigen Sportarten zu Hautreizungen führen. Beispielsweise Joggen in gleißender Sonne, Radfahren oder Inlinern. Um dies zu vermeiden, sollte jede von uns einen ausreichenden Sonnenschutz auftragen. Hier ist eine Creme mit Faktor 50 verpflichtend. Und nach der Aktivität eine beruhigende Feuchtigkeitscreme.

 

Schweiß und Wasser sorgen für trockene Haut

Das Duschen nach dem Training hat ebenfalls Auswirkungen auf die Gesichtshaut. Einerseits ist das Wasser wichtig, um Schweiß und Bakterien zu entfernen. Allerdings sorgt das kühlende Nass auch dafür, dass die natürliche Schutzschicht des Gewebes abgetragen wird, die Hautbarriere in Mitleidenschaft gezogen wird und die Haut schlussendlich austrocknet. Nein, das kann niemand von uns ambitionierten Freizeitsportlerinnen wollen. Denn so wird unser Antlitz empfindlicher und anfälliger für Irritationen. Also, ganz wichtig: Nur pH-neutrale Reinigungsmittel verwenden und speziell das Gesicht anschließend mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitscreme pflegen.

 

Sport ist kein Catwalk

Um die Gesichtshaut während des Trainings optimal zu pflegen, gibt es einige Tipps, die es zu beachten gilt. Da wir zum Sport und nicht auf den Catwalk gehen, ist Make Up ein Tabu. Die „Bemalung” mag zwar gut aussehen, sorgt aber zwangsläufig dafür, dass die Poren verstopfen und Hautirritationen entstehen. Stattdessen sollten Sportlerinnen – wie oben schon erwähnt – ein leichtes, nicht komedogenes Sonnenschutzmittel verwenden. Darüber hinaus sollten wir alle darauf achten, unsere Haut regelmäßig zu peelen. Erst die Entfernung der abgestorbenen Hautzellen fördert die Zellerneuerung.

 

Sport ist immer eine gute Lösung

Zusammengefasst wollen wir hier aus der Blog-Redaktion feststellen: Sport ist super, Sport lässt uns besser fühlen. Der gesundheitliche Aspekt ist enorm. Aber dafür sollten unsere Gesichter nicht leiden müssen. Daher: Wer sich an die Tipps hält, der wird keine Probleme bekommen.