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Gesichtscremes: Warum sie trockene Haut effektiv bekämpfen


Unsere Gesichtshaut ist etwas ganz Besonderes. Okay, das haben wir uns alle schon gedacht. Sie strahlt unseren Charakter aus, zeigt in vielen Fällen, ob gute oder schlechte Jahre hinter uns liegen – sie drückt sogar aus, ob wir gut zu uns selbst sind.
Ob wir genug schlafen, uns ausreichend Erholung gönnen, uns gesund ernähren und ausreichend Wasser trinken – statt Alkohol. Unsere Gesichtshaut ist aber auch ein besonderer Teil unserer Körper-Schutzschicht. Sie ist nämlich dünner als die restliche Haut – und verliert damit schneller Feuchtigkeit und Elastizität, neigt zur Faltenbildung oder Akne.
 
Als wenn das nicht schlimm genug wäre, zeichnet sich das Alter dort am frühesten ab. Außer an den Händen lässt sich das Alter eines Menschen nirgends besser prognostizieren, als in seinem Gesicht. Natürlich kann man/frau hier eingreifen (lassen) und sich unter die Klinge eines mehr oder minder befähigten Schönheits-Operateurs legen. Das Ergebnis fällt manchmal aber „überraschend” aus – und von Dauer ist es nie.
 
Kommen wir also zum Thema, warum wir uns in diesem Artikel ganz generell mit dem Thema „Creme” befassen wollen. Wer lange jugendhaft schön bleiben will oder zumindest den Furchen der Jahre etwas entgegensetzen möchte, der kommt um eine Creme-Routine schlicht nicht herum. Falls sich ein Mann an die Stelle „verlaufen” hat...  auch angeblich robuste Kerle-Haut hat mit der gleichen Problematik zu kämpfen: Rötungen oder schuppige Haut. Zugegebenermaßen nicht ganz so stark. Aber eine Ausrede, sich nicht oberhalb der Bartgrenze (und auch darunter) zu pflegen, ist das längst nicht.
 
Nun mal Butter bei die... äh... Creme ins Gesicht: Wie wirkt so ein Feuchtigkeitsspender genau? Und worauf sollte beim Kauf geachtet werden?
Vielleicht erstmal eine Botschaft an alle Nutzer, die nach schnellen Ergebnissen ohne Aufwand streben: Wer die richtige Creme fürs Gesicht gefunden hat, der merkt das beim ersten Auftragen: die Masse lässt sich leicht und gleichmäßig verteilen und zieht binnen kürzester Zeit ein. Sie hinterlässt keinen Film, sprich: die Haut wirkt nicht speckig. Und anschließend tritt sichtbare Entspannung ein. Die enthaltenen Substanzen sorgen dafür, dass Fältchen von Innen aufgepolstert werden – und trockene Stellen sich bald in einem lebendigen Farbton zeigen. Ergo: die Haut sieht jünger aus. Anti Aging at it’s best. Wenn das mal keine gute Nachricht ist.
 
Allerdings ist der Weg dahin doch etwas aufwändiger. Denn es gilt die richtige Creme zu finden. Man kann sich dazu in einem Kosmetikstudio beraten lassen – oder besser – beim Dermatologen. Um im Bild zu bleiben: Dann sich die Erkenntnisse wasserdicht. Feuchtigkeitsverlust gilt es immer zu verhindern. Bevor wir später die individuellen Möglichkeiten betrachten, lassen wir den Skincare-Papst Bernd Kuhs zu Wort kommen. Er ist der Schöpfer der 48grams-Stars, der „Day ’N Night Creme” und der „Skin Repair Creme”. „Mein Ziel bei der Entwicklung war, Alleskönner zu schaffen. Wenige, besonders verträgliche Inhaltsstoffe, die tief ins Gewebe eindringen können.” Das dabei Hyaluron (das besonders wirksame Oligo-Hyaluron) und Aloe Vera aus Mallorca zum Einsatz kamen, versteht sich von selbst. Kuhs hat aber auch ein Öl aus dem Harz der Mastix-Bäume und Essenzen vom Edelweiß in seine Kreation eingebracht. „Mastix repariert und Edelweiß kämpft gegen freie Radikale”. Zusammengenommen eine Wirkweise, die wie ein Spa-Tag für die Haut wirkt – mit anhaltender Wirkung. Wichtig dabei ist natürlich, dass die Cremes mit Regelmäßigkeit genutzt werden. An jedem Morgen und an jedem Abend. Ansonsten kann sich kein Reservat in der Haut aufbauen – damit bleibt es der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein.
 
Diese beiden Produkte sind Generalisten, sie beweisen in der stetigen Anwendung, dass es auch ohne den publizierten Creme-Choral gehen kann. Dennoch sollte man natürlich folgendes wissen: Rückfettende Creme (unter anderem mit Ceramiden) schützen gesunde (also: normale) Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen. Bei trockener Haut braucht es eine reichhaltige Pflege, am besten mit Hyaluron oder Vitamin B3. So wird eine sogenannte Verschuppung verhindert. Bei fettiger Haut hingegen werden leichte Lotionen und Seren ohne Öl verwendet. Antibakterielle Wirkstoffe – wie das zuvor erwähnte Mastix-Öl – wirken Entzündungen gegen und schützen von Pickeln. 
 
Skincare-Papst Kuhs fasst zusammen: „Die Haut ist ein sensibles Organ, auch wenn es sich gegen alle Einflüsse von außen gut zur Wehr setzen kann. Doch
diese Kraft erhält sie halt nur dann, wenn ihre Bedürfnisse befriedigt werden.” Abgesehen davon, dass niemand eine angegriffene Haut haben möchte, die eventuell Entzündungen bekämpfen muss, gar an Neurodermitis leidet – es geht ja auch um die eingangs angesprochene Optik. Die Mehrheit möchte doch (jugendlich) gesund aussehen und sich keine Gedanken über Falten machen müssen.
 
Das ist übrigens längst kein neues Ansinnen! Eines ist mal wirklich erstaunlich: Wenn wir vom 48grams-Blog Hintergründe zu Produkten und deren Geschichte recherchieren, stoßen wir mit größter Wahrscheinlichkeit darauf, dass die alten Römer den „Trend” bereits kannten. So verhält es auch beim Thema Gesichtscremes. Kein Witz. Die Menschen am Tiber haben sich sogar intensiv mit der Pflege ihres Antlitzes beschäftigt. Das ist ausnahmsweise mal keine Information, die sich Historiker durchs Studium von Steinbildern oder alten Papyrus-Rollen erschlossen haben. Bei archäologischen Ausgrabungen stießen Schatzjäger 2003 auf ein Gefäß mit einer creme-ähnlichen Substanz. Sogar die Streichspuren von Fingern waren in der Masse erkennbar. Analysen ergaben folgendes: die Substanz war knapp 2000 Jahre alt. Und die Inhaltsstoffe (Schafsfett, Stärke, Zinnoxid) muss sehr gut in die Haut eingezogen sein und den Teint in einem hellen Ton abgedeckt haben. So wurden also Creme und Make Up kombiniert. Ganz schön smart.