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Eye Pads – die minutenschnellen Erst-Helfer

Manchmal ist es zum Heulen. Ja, auch wir vom 48grams-Blog stehen
morgens vor dem Spiegel und fragen uns: Was ist bloß heute Nacht
passiert? Unser Blick ist verhangen, gar knitterig und von Schatten
umwölkt. Wenn die Augen die Fenster zur Seele sind, dann ist die Haut-
Partie darunter sowas wie die Pforte zur Hölle. Okay, das ist nun recht
übertrieben. Aber eine morgendliche Reflektions-Panik ist doch Realität.
Und uns ist klar, dass es unseren Lesern und Leserinnen oft ähnlich geht.
 
Damit dieser Artikel nicht zu negativ beginnt, ein Wort der Entwarnung. Es
gibt Eye Pads – kleine Retter in der Not. Sie helfen, was sie versprechen.

Um später zu verstehen, warum das so ist, müssen wir leider erstmal
darauf eingehen, was jeder über seine Augenpartie wissen sollte: Nirgends
am Körper ist die Haut so dünn wie an dieser Stelle. Sie misst
durchschnittlich 0,5mm in die Tiefe. Das ist gerade mal ein Fünftel der
Dicke der restlichen Gesichtshaut. Anders ausgedrückt: Wenn man das
 Deck-Gewebe auf Stirn oder Wangen mit einem widerstandsfähigen
Wintermantel vergleichen würde, dann wäre die Haut unter den Augen nur
ein knitteranfälliges Shirt. Mit Betonung auf „knitteranfällig”. Weil dort
auch das polsternde Unterhautfett weitestgehend fehlt und Talg- und
Schweißdrüsen kaum vorhanden sind. Das ist der erste Grund, warum man
der Pflege dieses Areals sehr viel Aufmerksamkeit widmen muss: Ein
Zuviel an Feuchtigkeit gibt es nicht, ein Übermaß an Aloe Vera oder
Hyaluron ist hier noch immer gerade genug.

Kommen wir zu den weiteren Gründen, warum sogar Menschen, die sich
ansonsten glatter Haut erfreuen, unter den Augen Fältchen und Falten
bekommen: Wir alle blinzeln durchschnittlich 30.000 Mal am Tag, also alle
1,92 Sekunden – wenn man eine gesunde, achtstündige Schlafperiode
abzieht. Das ist eine enorme Beanspruch der kleinen Muskeln rund um die
Augen, die Haut ist dabei immer in Bewegung und neigt in der Folge
einiger Jahrzehnte dazu, zu erschlaffen. Wenn man nun den oben zuerst
genannten Grund einrechnet, wird klar, warum die Augenpartie so große
Probleme macht. Kommen wir zu etwas Perfiden: Menschen, die am
Computer arbeiten, zwinkern weniger. Aber: Sie überanspruchen damit
nicht nur ihr Sehorgan, sondern auch die darum liegenden Muskeln.
Blinzeln ist sowas wie eine kurze Entspannung. Die Konsequenz: Die Linien
graben sich früher ins dünne Gewebe ein.

Nun werden wir vollends zum Spielverderber: Der größte Auslöser für
Falten und Fältchen – aber auch Augenringe und Tränensäcke – ist schlicht
unser Lebenswandel. Wir schlafen zu wenig, essen (häufig?) ungesund,
trinken zu wenig Wasser und zu viel Alkohol, sind zu oft ungeschützt in der
Sonne und zu selten beim Sport. Verstanden? Auch wenn vermutlich jeder
von uns diese Auslöser runterbeten kann, streben wir nur bedingt nach
Besserung. Ab hier nun beschäftigen wir uns also endlich mit der
(kurzfristigen) Rettung: Eye Pads. Sie nehmen uns zwar nicht die
Verantwortung ab, unseren Lebenswandel zu ändern, aber sie sorgen
deutlich für einen optisch Kick.

Eye Pads bestehen zumeist aus Gel mit Silikon oder Vlies (quasi aus
Baumwolle) oder aus hochwertiger Biocellulose. Letzteres ist auch die
Basis für die Eye Pads von 48grams – weil es Natur pur ist: fermentierter
Kokossaft, der zu einer reißfesten Schicht geworden und damit das
perfekte Transportmedium für Feuchtigkeit und diverse Wirkstoffe ist.
Daher fangen wir mal bei uns selbst an. Die Eye Pads wurden von
Skincare-Papst Bernd Kuhs mit dem Ziel entwickelt, nicht nur eine
minuten-schnelle Erste-Hilfe-Maßnahme zu sein. Die Inhaltsstoffe sollen
sich in Reservoirs in der Haut speichern können und anschließend langsam
abgeben – damit sie einen anhaltenden Effekt haben. Kuhs spricht daher
gerne vom „two-in-one”-Effekt. Dazu gehört natürlich der Einsatz
spezieller Wirkstoffe. Da ist an erster Stelle die sogenannte Biomembran.
Ebenfalls eine Eigenentwicklung des Skincare-Papsts. Dabei handelt es
sich um ein Imitat des menschlichen Hautfettes. Inhaltsstoffe werden
damit besser und tiefer in die Haut übergeben. Dazu kommt, dass neben
Aloe Vera auch Bacillus Ferment verwendet wurde. Ein rein biologischer
Stoff aus den Salzpfanzen der mallorquinischen Salinen. Kuhs erläutert:
 
„Bacillus Ferment sorgt dafür, dass sich abgestorbene Hautzellen der
obersten Hornschicht ablösen.” Verkürzt heißt das: Peeling auf eine
besonders sanfte Art. Die Regeneration des Gewebes wird maßgeblich
gefördert.

Nun aber wieder ganz allgemein zum Thema Eye Pads. Diese Mini-Masken
sollten vor der Anwendung idealerweise 20 Minuten im Kühlschrank liegen.
Damit haben sie eine doppelte Wirk-Chance. Sie helfen nicht nur gegen
„Zerknitterung”, sondern tragen mit der Kälte auch zur Abschwellung bei.
Hier nun einige grundsätzlichen Anwendungs-Tipps:

 Bevor die Eye Pads genutzt werden können, muss das Gesicht einmal
gründlich gereinigt werden, besonders aber die Augenpartie.
Dermatologen empfehlen einen milden Schaum oder eine Reinigungs-
Milch. So werden nicht nur Make-up-Reste sondern auch Schweiß- oder
Staub-Rückstände entfernt. Nach diesem Schritt kann die Haut nichts
mehr belasten und die Pads können ihre Wirkung bestmöglich entfalten.

 Nach dem Öffnen der Verpackung ist – im wahrsten Sinne des Wortes
 Fingerspitzengefühl verlangt. Das schmale Stück Biocellulose sollte
vorsichtig und langsam aus der Hülle gezogen und direkt unter den
Augenrand platziert werden. Vorsicht aber: immer einen Spalt freilassen,
damit die flüssigen Inhalte nicht doch ins Augen geraten.

 Nach dem Auflegen müssen beide Pads leicht an die Haut angedrückt
werden.

 Die Dauer der Nutzung steht auf der Verpackung. Meist sind es 10 bis 20
Minuten. Wichtig dabei: Keinesfalls länger als die Vorgabe aufliegen lassen
 sonst droht die Gefahr, dass die Pads trocknen und der Haut die
Feuchtigkeit wieder entziehen.

 Fast geschafft! Nachdem Abziehen der Mini-Masken wird sich noch ein
leicht flüssiger Film unter den Augen zeigen. Wieder ist
Fingerspitzengefühl verlangt: Mit jeweils zwei Fingern lässt sich der Rest
der Pads sehr gut ins Gewebe einmassieren. Damit geht dann auch
wirklich nichts verloren.

 Einmal ist keinmal! Wer nur auf Erste Hilfe setzt, wird sich auf Dauer
nichts Gutes tun. Dermatologen haben herausgefunden, dass die beste
Wirkung einsetzt, wenn Pads drei oder viel Mal pro Woche aufgelegt
werden.

Zum Schluss noch ein Wort zur Verbeugung von Fältchen und Falten. An
anderer Stelle hatten wir das Thema Lebenswandel erwähnt. Leider ist es
noch immer kein Standard, dass wir alle Sonnencreme mit
Lichtschutzfaktor vor dem Verlassen des Hauses auftragen. Das ist aber
verpflichtend. Denn selbst wenn die Sonne nicht scheint, durchdringen UV-
Strahlen die Wolken und setzen so einen schnelleren
Hautalterungsprozess in Gang. Daher: Vor die Tür bitte nur mit Schutz.
Und dann auch gerne mit Sonnenbrille – zumindest wenn es sehr strahlt.
So wird die empfindliche Partie unter den Augen nochmal mehr geschützt.